Viele sagen: „Ich bin ausgebrannt, weil ich zu viel arbeite.“ Ich sehe das anders. Aus meiner Erfahrung ist nicht die Arbeit an sich das Problem, sondern ein Leben, das du so eigentlich gar nicht leben willst, oder ein Druck, dem du zu lange ausgesetzt bist. In meinem aktuellen Video erkläre ich, was ich damit meine und was du konkret dagegen tun kannst.
Für mich entsteht Burnout durch Stress: entweder, weil du ein Leben führst, das nicht zu dir passt, oder weil du zu lange in einer Situation steckst, die dir nicht guttut. Die gute Nachricht dabei: Du bist der Urheber deines Lebens. Du entscheidest selbst, welchen Stress du tragen willst und welchen nicht. Mit etwas Achtsamkeit erkennst du deinen Stress und kannst ihn auflösen, auch wenn dir das manchmal schwerfällt.
Das kann auch unbequeme Entscheidungen bedeuten. Wenn du merkst, dass du dauerhaft unter Anspannung stehst, weil dich ein Mensch oder eine Situation ständig belastet, darfst du Konsequenzen ziehen, selbst wenn es unangenehm ist. Im Alltag helfen mir außerdem ganz praktische Dinge: eine tägliche To-do-Liste, damit du genau weißt, woran du heute arbeitest, und die Bereitschaft, auch mal Geld zu investieren, etwa in Equipment oder ein Coaching, um deinem Ziel schneller näherzukommen.
Dazu gehört für mich eine Haltung, die ich naiv positiv nenne: einfach daran zu glauben, dass es klappt. Denn wenn du nicht daran glaubst, fehlt dir die Motivation, ganz egal, wie schön dein Vision Board an der Wand aussieht. Besondere Ergebnisse brauchen besonderen Einsatz. Und wenn es dir schwerfällt, dich in eine Zukunftsvision hineinzufühlen und sie zu visualisieren, steckt dahinter meist nur eines: Zweifel.
Meine Zusammenfassung: Dein Warum ist der Motor, deshalb schreib dir deine Ziele auf. Die Flamme entsteht beim Machen. Fühl dich so, als wärst du schon da, bleib diszipliniert, setz dir Teilziele und schließe deine offenen Schleifen. Wenn du gestresst bist, erledige die Sache, die dich belastet. Dann ist der Stress weg, und du kommst deinem Ziel Schritt für Schritt näher.